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Reise nach Sachsen im Juni 2000 |  Schlosskirche Wittenberg |
Am Sonntag, dem 18. Juni 2000 brach ich früh morgens per Auto von Hamburg aus in Richtung Südosten auf. Bis
zur Abfahrt Soltau-Süd benutzte ich die Autobahn A7, um von dort auf
der B3 „über die Dörfer“ an Bergen vorbei und über Celle weiter auf der
B214 in Richtung Braunschweig und dann über die A 2 bis Magdeburg zu
fahren. Die Reise am ruhigen sonnigen
Sonntagmorgen durch die grüne Südheide an wogenden Kornfeldern vorbei
und durch kühle Wälder hindurch war bereits ein besonderes Erlebnis. In Magdeburg-Randau wollte ich meinen Jugendfreund, den emeritierten Pfarrer Hans Gottschalk (2007 verstorben) besuchen. Das Stadtbild Magdeburgs machte ein Jahrzehnt nach der Wende einen durchaus positiven Eindruck auf mich. Ich hatte ein tristeres Straßenbild erwartet. Sicher gibt es immer noch einige ungepflegte und vom Verfall gezeichnete Ecken, aber das Neue überwiegt bereits! Hans’ neues Ruhestandsdomizil liegt ganz abseits der Stadt im dörflichen Milieu. Hinter einem hohen Hoftor, das von einem sehr pflichtbewusst sein Revier laut bellend sichernden Schäferhund bewacht wird, erreicht
man seine „Museumswohnung“ über eben diesen Hof einer alten Schmiede,
eine steile enge Treppe erklimmend, im ersten Stock eines ausgebauten
Wirtschaftsgebäudes. Seine 10.000 Bände
umfassende Pfarrbücherei und unzählige an besondere Begebenheiten und
Reisen erinnernde „Museumsstücke“ aus aller Welt sind bis unter das
Dach auf Regalen und die Wohnung aufteilenden Holzbalken aufgereiht. Sein Schlafgemach und eine Gästeecke erreicht man wiederum über Treppen auf noch höherer Ebene. Von seinem Balkon aus übersieht er den grün berankten Innenhof der alten Schmiede. Nach
einer gründlichen Besichtigung seiner musealen Großraumwohnung und
Erklärungen zu diversen Exponaten hatten wir viel zu erzählen von
heute, gestern und vorgestern. Zwischendurch speisten wir im Garten einer nahegelegenen Dorfgaststätte. Es war schon sehr interessant, den Jugendfreund nach Jahrzehnten wieder einmal und diesmal in seinem eigenen Milieu zu erleben. Es wurde eine interessante Begegnung. | Hans Gottschalk wurde am 19.02.1935 in Elbing / Ostpreußen geboren. Er wuchs in Grevesmühlen/Mecklenburg auf. An
seinem 18. Geburtstag wurde er als einer der ersten zehn in der DDR
wegen Zugehörigkeit zur "Jungen Gemeinde " fünf Monate vor dem Abitur
von der Oberschule verwiesen. Hans Gottschalk
studierte am Evangelisch-Lutherischen Missionshaus in Leipzig
Theologie. Er gehörte zu der Fußballmannschaft der Theologischen
Fakultät, die 1956 die Meisterschaft der Karl-Marx-Universität gewann. Hans Gottschalk
war Pfarrer in Petschow bei Rostock, in den Pfeifferschen Stiftungen in
Magdeburg, in Rätzlingen und zuletzt in Schönebeck. In Schönebeck war
er 1989 bei den Demonstrationen vor der Wende maßgeblich beteiligt. 1998 ging er im Ruhestand und wohnte in Magdeburg-Randau. Sein Hobby war das Schreiben. Verstorben am 20.05.2007. Letzte Ruhestätte in Magdeburg-Randau. | Am
späten Nachmittag fuhr ich über Gommern, Zerbst, Rosslau und Coswig
weiter in Richtung Lutherstadt Wittenberg. Diesen Wirkungsort Luthers,
Melanchtons und Paul Gerhards wollte ich immer schon einmal gerne
kennen lernen. Bei meiner Ankunft ging dort
gerade ein Stadtfest zu Ende, in dem man mit vielen in der Stadt
aufgebauten Buden und in historischen Trachten Luthers Hochzeit mit
Katharina von Bora volkstümlich gefeiert hatte. 
Obwohl
die meisten Buden bereits abgebaut wurden, bekam ich doch noch einen
Eindruck von dem historischen Ambiente dieses Volksfestes. Die
Schloss- und die Stadtkirche waren von innen zwar nicht mehr
zugänglich, aber ich konnte sie von außen bewundern, den Cranachhof
besichtigen und fand auch unter den vielen Inschriften über das
Verweilen historischer Persönlichkeiten an den Fassaden der Häuser
eine, die auf Johann Hinrich Wicherns Rede auf dem Kirchentag 1848
verwies.  Am
Abend machte ich mich dann auf der B2 auf den Weg gen Süden in Richtung
Sachsen und übernachtete zunächst einmal in der Dübener Heide. Es war trocken und warm. So wollte ich einmal testen, wie es sich im Auto schlafen lässt. Ich
fand einen ruhigen unbefahrenen Waldweg, auf dem ich gut getarnt und
abseits menschlicher Neugier mein Schlaflager einrichten konnte. Schaumgummimatte und Schlafsack hatte ich mitgenommen, die Autorücksitze zu Hause gelassen. Das auf der Ladefläche liegende Fahrrad wurde an einen Baum gestellt und abgeschlossen. Das Gepäck wanderte auf den Beifahrersitz. Ich machte es mir auf meiner Matte bequem. Was mir sonst nie passiert und mir gar nicht gefiel: Ich
konnte vor dem Einschlafen meine Zähne nicht putzen, weil ich daran
vorher nicht gedacht und meine Wasserflasche bereits ausgetrunken hatte. Aus
Angst vor Mücken, die aber offenbar unbegründet war, hatte ich die
Autofenster dicht gelassen, so dass sich am frühen Morgen die
Feuchtigkeit an den Scheiben niederschlug. War
es mir in der Dämmerung noch recht warm unter meinem Schlafsack
gewesen, musste ich mich frühmorgens doch darin verkriechen und den
Reißverschluss bis oben zuziehen. Am nächsten Morgen gab es natürlich auch keine erfrischende kalte Morgenwäsche. Aber so ist nun mal das Zigeunerleben! Zähneputzen und Wäsche holte ich dann später auf einer Autobahnraststätte nach. Da
es morgens ungemütlich kühl wurde, fuhr ich früh weiter und musste
statt der tags gewohnten Klimaanlage nun die Heizung aufdrehen. Das änderte sich jedoch schnell, denn die Sonne meinte es bald wieder sehr gut mit mir. Über Bad Düben, Eilenburg, Wurzen fuhr ich vor Grimma auf die A 14 und dann in Richtung Dresden. In Höhe Döbeln geriet ich in einen mindestens einstündigen Unfallstau.  Mein
Weg führte mich dann durch Dresdens Altstadt und elbaufwärts über
Heidenau, Pirna und Bad Schandau nach Waltersdorf am Lilienstein im
Naturpark Elbsandsteingebirge. Bereits auf der Fahrt entzückte mich die grandiose Landschaft der Sächsischen Schweiz. In Waltersdorf mietete ich mich in einer Bauernpension ein. Ich
machte dabei die Erfahrung, dass es immer gut ist, nicht gleich bei der
ersten besten Möglichkeit Nägeln mit Köpfen zu machen. Die von mir akzeptierten 80 DM für Übernachtung mit Frühstück erwiesen sich später als überaus marktunüblich. Für 40 DM hätte ich gleich um die Ecke ein mindestens ebenbürtiges Quartier finden können. Das war denn also mein Beitrag zum Aufbau-Ost.  Bei
großer Hitze von etwa 37° C im Schatten erklomm ich am Nachmittag das
Plateau des Liliensteins, einem Felsklotz inmitten einer Elbschleife
gegenüber der Festung Königstein. Von den Aussichtskanzeln des
Liliensteins herab konnte ich das herrliche Panorama des
Elbsandsteingebirges, den unter mir dahinfließenden Elbstrom mit
menschlichen Ansiedlungen an seinen Ufern und die waldbestandenen
Berghügel bis hinein nach Böhmen überblicken. Auf
der sich unter mir durch das Tal schlängelnden Elbe verkehrten die aus
Dresden kommenden Dampfschiffe mit Ausflüglern und die in Tschechien
beheimateten Binnenfrachtschiffe. Direkt unter
meiner Felskanzeln hatten gerade ein mir etwa gleichaltriger
Bergsteiger mit zwei jüngeren Frauen das Ziel ihrer Klettertour an
einer steil aufragenden Felsnadel erreich und ordneten ihre
Seilschaften. Offensichtlich auf einem
Schulausflug gerade hier weilende Kinder riefen den Kletterern fragend
zu, ob sie denn wahnsinnig seien ob ihres riskanten Manövers. Ich
hatte dort auch ein interessantes Gespräch mit einem offenbar
weitgereisten Arztehepaar aus Frankfurt/M. (nach ihren Erzählungen
waren sie schon in Australien, Südafrika, USA ect. gewesen), das hier
zu einem Wanderurlaub weilte und sich in einem Burghotel im Kurort
Rathen eingemietet hatte. Auch sie waren trotz ihrer Weltkenntnis begeistert von diesem Landstrich. Abends fuhr ich dann per Fahrrad bergab nach Rathen. Der Ort wird autofrei gehalten. Die sich dort einmietenden Touristen können ihren Wagen mit Sondergenehmigung am Ortsrand parken. Rathen ist ein sehr idyllisches, vom gehobenen Tourismus geprägtes Dorf mit einer paradiesischen Umgebung. Die Häuser schmiegen sich an hochaufragende Felswände. Ein
romantischer schattiger Weg führt an einem kleinen Stausee entlang an
einer berühmten Waldbühne vorbei durch enge Felsschluchten. Hier fand Carl Maria von Weber 1821 die Inspirationen zu seiner romantischen Freischütz-Oper. Ich
fuhr an diesem schönen Sommerabend noch einige Kilometer elbabwärts
über Stadt Wehlen auf dem idyllischen Elbradweg in Richtung Pirna und
wieder zurück. Das zu beiden Seiten durch reichlichen Baumbestand grüne Elbufer wird auf der Nordostseite von steilen Sandsteinfelsen überragt. Ab und zu zog ein Flussschiff an mir vorbei. Am
nächsten Morgen packte ich früh meine Sachen zusammen und fuhr über Bad
Schandau weiter zur nur wenige Kilometer entfernten tschechischen
Grenze, die ich in Hrensko (Herrnkretschen) überschritt. Auf
tschechischer Seite gibt es gleich hinter der Grenze unzählige
Verkaufsbuden, die fast ausnahmslos von Vietnamesen betrieben werden, Man sieht selten so viele Gartenzwerge beieinander, wie bei diesen Straßenhändlern. Es stapeln ich an den Verkaufsständen auch riesige Gebinde von Plastikgetränkeflaschen. Im Grenzbereich wimmelt es von deutschen Touristen. Ich fuhr gleich hinter der Grenze ostwärts, um mir zwei Tage lang die Böhmische Schweiz anzusehen. Abseits vom Grenztrubel mietete ich mir für 13 DM ein einfaches Nachtquartier. Für das Frühstück hatte ich noch zwei weitere Mark draufzulegen. Per Fahrrad und zu Fuß erwanderte ich mir einen ganzen Tag lang die böhmische Bergwaldwelt. Da
es sehr heiß war, wanderte ich bergauf und bergab auf nicht gerade
gepflegten Waldwegen barfuss in meinen robusten Outdor-Sandalel, was
meinen Füßen nicht gerade gut tat. Meine Hacken waren ziemlich wundgetreten. Die herrliche Landschaft und weite Ausblicke von Berggipfeln entschädigten mich jedoch. Ich
begegnete nur einem Touristenpaar mit Moutainbikes in der „Wildnis“,
konnte aber äsende Hirsche und eine offenbar verwilderte Ziege und eine
Blindschleiche aus nächster Nähe beobachten. Für einen Spottpreis kann man in Böhmen zum Essen einkehren. Mich
beeindruckte, dass die Tschechen in diesem früher von Deutschen
besiedeltem Landstrich die alten deutschen Inschriften in und an den
Kirchen und auch die alten deutschen Grabsteine von den Friedhöfen
nicht entfernt haben. Das hatte ich in den früher deutschen Ostgebieten in Polen (Hinterpommern) anders erlebt. Am nächsten Morgen erklomm ich auf der Rückreise vor dem Grenzort noch den Weg zum hochgelegenen grenznahen berühmten Felsentor Pravciká brána (Prebischtor). Von
dort oben hat man ebenfalls einen herrlichen Überblick über die
bewaldete Berglandschaft und die verwitternden grazilen
Sandsteinformationen. Die meisten Besucher dieses berühmten Ausflugsziels kamen aus Deutschland. Ein holländisches Paar fand ich darunter. Nach einem Mittagessen im Grenzort wollte ich noch auf tschechischer Seite kurz vor dem Grenzübergang tanken. Sofort waren zwei junge Tschechen ungefragt dabei, die Autoscheiben zu säubern. Als ich vom Zahlen zurückkam, war das Renault-Emblem von der Kühlerhaube entfernt und kein Fensterputzer mehr sichtbar. Den
Weg ins Elbflorenz, das ich mir am nächsten Tag zu Gemüte führen
wollte, unterbrach ich auf der Festung Königstein, einer sehr gut
erhalten gebliebenen riesigen Festungsanlage hoch oben auf einem
Felsmassiv über der Elbe. Schon am Parkplatz hieß es, man solle für mindestens drei Stunden Parkgebühr entrichten, denn mindestens diese Zeit brauche man zur Besichtigung. So war es dann auch: Die herrlichen Ausblicke weit ins Land hinein von den Wehrgängen herab waren das Eintrittgeld bereits wert. Die
riesige Anlage mit unzähligen historischen Gebäuden, mehrere
umfangreiche Ausstellungen: historische Wehr und Waffen,
Schatzeinlagerung, Festungshaftbedingungen konnte ich mir zum Teil nur
oberflächlich anschauen. Am Abend fand ich am Stadtrand von Dresden (ich
nahm diesmal nicht gleich das erste beste Zimmer) eine preiswerte und
vor allem ruhige Unterkunft in einem Motel „am Wiesenrand“. Dort blieb ich (für je 35, DM + 7.50 DM für Frühstücksbüfet) zwei Nächte. Gleich
am nächsten Morgen machte ich mich per Fahrrad auf den etwa 19 km
weiten Weg immer an der Elbe entlang in die City von Dresden. Diese morgendliche Radtour auf der Südwestseite der Elbe war bereits eine Augenweide. An
der nordöstlichen Elbseite reihen sich wie an einer Perlenkette
schlossartige Villen und sonstige Prunkgebäude an dem hohen Sonnenhang
aneinander, immer mal wieder von Weinbergen unterbrochen. Ein erster Ausflugdampfer machte sich bereits auf den Weg in Richtung Bad Schandau. An
den Schiffsanlegern am Dredsner Altstadtufer lagen einige alte
Raddampfer abfahrbereit in Richtung Elbweinstraße bzw. Sächsische
Schweiz. Mehrere Schiffe der Neustädter (Holstein) Kreuzfahrtreederei Peter Deilmann lagen in Dresden vertäut. Eines kam gerade aus Hamburg. Der Kapitän kaufte mir meine „Seemannsschicksale“ ab, als ich ihn ansprach. Ich
besichtigte zunächst die Kreuzkirche, deren berühmter Knabenchor
(Konkurrenz zur Leipziger Thomanerchor) jedes Jahr das Dresdner Requiem
seines langjährigen Chorleiters Mauersberger als Erinnerung an den
Untergang der Stadt im Bombenhagel der letzten Kriegswochen im Februar
1945 aufführt. Eine mich damals sehr
beeindruckende Tonbildreihe mit diesem Requiem und Bildern zur
Bombennacht und zum Kirchlichen Wiederaufbau Dresdens hatte ich Mitte
der 60er Jahre von Soest aus an die Kirchengemeinden ausgeliehen. Fast der ganze übrige Tag gehörte dann dem Dresdner Zwinger mit seiner äußerst umfangreichen Gemäldegalerie Alte Meister. Dort kann man eine große Anzahl bedeutender alter Werke im Original bestaunen. Star ist die Sixtinische Madonna. Kurz war ich dann auch noch in der Rüstkammer, in der ein reicher Fundus alter Rüstungen und Waffen zu besichtigen ist. Ein Tag ist viel zu kurz, um alles zu sehen, was Dresden an Kultur zu bieten hat. So viel kann man nicht auf einen Schlag verdauen. Am
Freitag fuhr ich dann weiter nach Freiberg, wo ich für zwei Nächte im
benachbarten Kleinwaltersdorf einen schöne und preiswerte Bleibe in
einer Bauerhof-Pension für 35,- DM fand. Ich
nahm an einer Führung durch den Freiburger Marien-Dom teil, ein Kleinod
voller alter Kunst und besuchte anschließend das Stadt- und
Bergbaumuseum. In der Stadt feierte man gerade drei Tage lang das Bergstadtfest. Am Samstag Vormittag nahm ich an einer äußerst interessanten 2 ½stündigen Silbergrubenführung unter Tage teil. Ausgestattet
mit Gummistiefeln, Schutzkleidung und Akkulampe ging es teilweise in
bebückter Haltung durch enge Stollen, durch Wasserpfützen und über
glitschige Leitern. Ohne Führer wäre man in dem Gängelabyrinth 150 m unter Tage hoffnungslos verloren. Ich bekam eine Hochachtung vor den Leistungen der vielen Generationen der Bergleute mehrerer Jahrhunderte. Seit dem Mittelalter hatte der Silberbergbau der Stadt Freiberg Blüte und Reichtum beschert. Vor
einigen Jahrzehnten wurde der Erzabbau eingestellt und die Grube, die
den gesamten Stadtbereich und die Umgebung „unterzieht“, dient als
Forschungs- und Lehrobjekt für die führende deutsche Bergakademie in
dieser Stadt. In meiner Jugend hatte ich einmal zufällig die Stadtchronik Freibergs in die Hände bekommen und gelesen. Am frühen Abend begann in Freiburg ein Ex-DSR-Seemannstreffen, zu dem ich als „Ehrengast“ begrüßt wurde. Ich
hatte einige interessante Gespräche mit früheren Seeleuten und auch die
Möglichkeit, einige meiner „Seemannsschicksale“ an den Mann zu bringen. DSR-Seeleute-Treffen in Freiberg
Gerne hätte ich auch noch einen Ex-DDR-Seemann für meinen geplanten zweiten Band interviewt, aber dazu hatte ich keine Muße. Da das Wetter sich inzwischen merklich abgekühlt hatte, war es in den Abendstunden im Freien auf die Dauer zu kalt. In
dem Zelt, das der Begegnung diente, wurde die Lautsprecheranlage von
dem Diskjockey jedoch so laut betrieben, dass man sein eigenes Wort
nicht verstehen konnte und ich Bedenken hatte, mein ohnehin
geschädigtes Hörvermögen könne hier weiter in Mitleidenschaft gezogen
werden. So zog ich mich rechtzeitig zurück und fuhr in meine Pension. Sonntag
früh nahm ich im Dom an einem feierlichen Gottesdienst teil, der im
Rahmen des Bergstadtfestes mit den Bergmanns-Traditionsvereinen
gehalten wurde. Es war ein imposantes Bild, als
die diversen und verschiedensten Formationen der Berg- und
Hüttenknappen in ihren alten malerischen Uniformen und Standestrachten
in die Kirche ein- und zum Schluss wieder auszogen.  Bergmannskapelle und Bergsmannschor gestalteten den Gottesdienst mit. Gerne hätte ich mir noch weitere Orte im Erzgebirge angeschaut, aber ich war voll gesättigt von den Erlebnissen. Sonntag
gegen Mittag trat ich dann den Heimweg über die Autobahn über Dresden,
Cottbus, Berliner Ring nach Hamburg an, voll gesättigt mit großen
Eindrücken und dem dringenden Bedürfnis, diese erst einmal zu verdauen.
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Seemannsschicksale Band 1 - Band 1 - Band 1 - Band 1 Begegnungen im Seemannsheim ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt  Bestellung | Seemannsschicksale Band 2 - Band 2 - Band 2  Lebensläufe und Erlebnisberichte  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski Bestellungen | Seemannsschicksale Band 3 - Band_3  Lebensläufe und Erlebnisberichte  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten Bestellungen | Band 4 - Edition 2004 - Band 4 Seemannsschicksale unter Segeln  Die Seefahrt unserer Urgroßväter im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts neu überarbeitet! Bestellungen | Band 5 - Band 5  Capt. E. Feith's Memoiren:  Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet Bestellungen | Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von Capt. E. Feith : Band 6 ist in Arbeit: Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" Master next God | Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale: Dirk Dietrich: Auf See ISBN 3-9808105-4-2 Dietrich's Verlag Band 7 = 12,80 € Bestellungen | Band 8: Maritta & Peter Noak auf Schiffen der DSR ISBN 3-937413-04-9 Dietrich's Verlag Bestellungen | Band 9 - Band 9 Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes  Endstation Tokyo Bestellungen | Band 10 - Band 10 Autobiographie des Webmasters  Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons  Bestellungen | Band 11 -- Band 11  Genossen der Barmherzigkeit  Diakone des Rauhen Hauses Diakonenportraits Bestellungen | Band 12 - Band 12  Autobiographie: Diakon Karlheinz Franke  Bestellungen | Band 13 - Band 13 Autobiographie: Diakon Hugo Wietholz  Bestellungen | Band 14 - Band 14 Conrad H. v. Sengbusch Jahrgang '36 Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden  Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"  Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven Bestellungen | Band 15 - Band 15 Wir zahlten für Hitlers Hybris  mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft. Ixlibris-Rezension Bestellungen | Band 16 Lothar Stephan  Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA ISBN 3-9808105-8-5 Dietrich's-Verlag 8,90 € Bestellungen | Band 17 - Band 17 Als Schiffskoch weltweit unterwegs  Schiffskoch Ernst Richter Bestellungen | Band 18 - Band 18 Seemannsschicksale aus Emden und Ostfriesland  und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern Bestellungen | Band 19 - Band 19 ein Seemannsschicksal: Uwe Heins  Das bunte Leben eines einfachen Seemanns  Bestellungen | Band 20 - Band 20 ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg  Kurt Krüger  Matrose im 2. Weltkrieg Soldat an der Front Bestellungen | Band 21 - Band 21 Ein Seemannsschicksal: Gregor Schock  Der harte Weg zum Schiffsingenieur  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO" Bestellungen | Band 22 - Band 22 Weltweite Reisen eines früheren Seemanns als Passagier auf Fähren, Frachtschiffen und Oldtimern  Anregungen und Tipps für maritime Reisefans  Bestellungen | Band 23 - Band 23 Ein Seemannsschicksal: Jochen Müller  Geschichten aus der Backskiste Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich Bestellungen | Band 24 - Band 24 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -1-  Traumtripps und Rattendampfer  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 25 - Band 25 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -2-  Landgangsfieber und grobe See  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 26 - Band 26 Monica Maria Mieck:  Liebe findet immer einen Weg  Mutmachgeschichten für heute Besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 27 - Band 27 Monica Maria Mieck:  Verschenke kleine Sonnenstrahlen  Heitere und besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen- Band 30 | Band 28 - Band 28 Monica Maria Mieck:  Durch alle Nebel hindurch  erweiterte Neuauflage Texte der Hoffnung besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte ISBN 978-3-00-019762-8 Bestellungen | Band 29 - Band 29  Logbuch einer Ausbildungsreise und andere Seemannsschicksale  Seefahrerportraits und Erlebnisberichte ISBN 978-3-00-019471-9 Bestellungen | Band 30 - Band 30 Günter Elsässer  Schiffe, Häfen, Mädchen Seefahrt vor 50 Jahren Bestellungen | Band 31 - Band 31  Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein  ANEKIs lange Reise zur Schönheit Wohnsitz Segelboot Reise ohne Kofferschleppen Fortsetzung in Band 32 Bestellungen | Band 32 Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein Teil 2  Reise ohne Kofferschleppen Fortsetzung von Band 31 - Band 31 Bestellungen | Band 33 - Band 33 Jörn Hinrich Laue: Die große Hafenrundfahrt in Hamburg reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe  184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten ISBN 978-3-00-022046-3 Bestellungen | Band 34 - Band 34 Peter Bening  Nimm ihm die Blumen mit Roman einer Seemannsliebe mit autobiographischem Hintergrund Bestellungen | Band 35 - Band 35 Günter George  Junge, komm bald wieder... Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt Bestellungen | Band 36 - Band 36 Rolf Geurink:  In den 1960er Jahren als Seemaschinist weltweit unterwegs Bestellungen | Band 37 Schiffsfunker Hans Patschke:  Frequenzwechsel  Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See auf Bergungsschiffen und in Großer Linienfahrt im 20. Jahrhundert | Band 38 - Band 38 Monica Maria Mieck:  Zauber der Erinnerung  heitere und besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte reich sw bebildert Bestellungen Seemannsschicksale realhomepage/seamanstory erwähnte Schiffe E - J erwähnte Schiffe S-Z erwähnte Personen - erwähnte Schiffe schiffsbild meine google-Bildgalerien Leseproben und Bücher online | Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. 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