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Reise nach Sachsen im Juni 2000 |  Schlosskirche Wittenberg |
Am Sonntag, dem 18. Juni 2000 brach ich früh morgens per Auto von Hamburg aus in Richtung Südosten auf. Bis zur Abfahrt Soltau-Süd benutzte ich die Autobahn A7, um von dort auf der B3 „über die Dörfer“ an Bergen vorbei und über Celle weiter auf der B214 in Richtung Braunschweig und dann über die A 2 bis Magdeburg zu fahren. Die Reise am ruhigen sonnigen Sonntagmorgen durch die grüne Südheide an wogenden Kornfeldern vorbei und durch kühle Wälder hindurch war bereits ein besonderes Erlebnis. In Magdeburg-Randau wollte ich meinen Jugendfreund, den emeritierten Pfarrer Hans Gottschalk (2007 verstorben) besuchen. Das Stadtbild Magdeburgs machte ein Jahrzehnt nach der Wende einen durchaus positiven Eindruck auf mich. Ich hatte ein tristeres Straßenbild erwartet. Sicher gibt es immer noch einige ungepflegte und vom Verfall gezeichnete Ecken, aber das Neue überwiegt bereits! Hans’ neues Ruhestandsdomizil liegt ganz abseits der Stadt im dörflichen Milieu. Hinter einem hohen Hoftor, das von einem sehr pflichtbewusst sein Revier laut bellend sichernden Schäferhund bewacht wird, erreicht man seine „Museumswohnung“ über eben diesen Hof einer alten Schmiede, eine steile enge Treppe erklimmend, im ersten Stock eines ausgebauten Wirtschaftsgebäudes. Seine 10.000 Bände umfassende Pfarrbücherei und unzählige an besondere Begebenheiten und Reisen erinnernde „Museumsstücke“ aus aller Welt sind bis unter das Dach auf Regalen und die Wohnung aufteilenden Holzbalken aufgereiht. Sein Schlafgemach und eine Gästeecke erreicht man wiederum über Treppen auf noch höherer Ebene. Von seinem Balkon aus übersieht er den grün berankten Innenhof der alten Schmiede. Nach einer gründlichen Besichtigung seiner musealen Großraumwohnung und Erklärungen zu diversen Exponaten hatten wir viel zu erzählen von heute, gestern und vorgestern. Zwischendurch speisten wir im Garten einer nahegelegenen Dorfgaststätte. Es war schon sehr interessant, den Jugendfreund nach Jahrzehnten wieder einmal und diesmal in seinem eigenen Milieu zu erleben. Es wurde eine interessante Begegnung. | Hans Gottschalk wurde am 19.02.1935 in Elbing / Ostpreußen geboren. Er wuchs in Grevesmühlen/Mecklenburg auf. An seinem 18. Geburtstag wurde er als einer der ersten zehn in der DDR wegen Zugehörigkeit zur "Jungen Gemeinde " fünf Monate vor dem Abitur von der Oberschule verwiesen. Hans Gottschalk studierte am Evangelisch-Lutherischen Missionshaus in Leipzig Theologie. Er gehörte zu der Fußballmannschaft der Theologischen Fakultät, die 1956 die Meisterschaft der Karl-Marx-Universität gewann. Hans Gottschalk war Pfarrer in Petschow bei Rostock, in den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg, in Rätzlingen und zuletzt in Schönebeck. In Schönebeck war er 1989 bei den Demonstrationen vor der Wende maßgeblich beteiligt. 1998 ging er im Ruhestand und wohnte in Magdeburg-Randau. Sein Hobby war das Schreiben. Verstorben am 20.05.2007. Letzte Ruhestätte in Magdeburg-Randau. | Am späten Nachmittag fuhr ich über Gommern, Zerbst, Rosslau und Coswig weiter in Richtung Lutherstadt Wittenberg. Diesen Wirkungsort Luthers, Melanchtons und Paul Gerhards wollte ich immer schon einmal gerne kennen lernen. Bei meiner Ankunft ging dort gerade ein Stadtfest zu Ende, in dem man mit vielen in der Stadt aufgebauten Buden und in historischen Trachten Luthers Hochzeit mit Katharina von Bora volkstümlich gefeiert hatte. 
Obwohl die meisten Buden bereits abgebaut wurden, bekam ich doch noch einen Eindruck von dem historischen Ambiente dieses Volksfestes. Die Schloss- und die Stadtkirche waren von innen zwar nicht mehr zugänglich, aber ich konnte sie von außen bewundern, den Cranachhof besichtigen und fand auch unter den vielen Inschriften über das Verweilen historischer Persönlichkeiten an den Fassaden der Häuser eine, die auf Johann Hinrich Wicherns Rede auf dem Kirchentag 1848 verwies.  Am Abend machte ich mich dann auf der B2 auf den Weg gen Süden in Richtung Sachsen und übernachtete zunächst einmal in der Dübener Heide. Es war trocken und warm. So wollte ich einmal testen, wie es sich im Auto schlafen lässt. Ich fand einen ruhigen unbefahrenen Waldweg, auf dem ich gut getarnt und abseits menschlicher Neugier mein Schlaflager einrichten konnte. Schaumgummimatte und Schlafsack hatte ich mitgenommen, die Autorücksitze zu Hause gelassen. Das auf der Ladefläche liegende Fahrrad wurde an einen Baum gestellt und abgeschlossen. Das Gepäck wanderte auf den Beifahrersitz. Ich machte es mir auf meiner Matte bequem. Was mir sonst nie passiert und mir gar nicht gefiel: Ich konnte vor dem Einschlafen meine Zähne nicht putzen, weil ich daran vorher nicht gedacht und meine Wasserflasche bereits ausgetrunken hatte. Aus Angst vor Mücken, die aber offenbar unbegründet war, hatte ich die Autofenster dicht gelassen, so dass sich am frühen Morgen die Feuchtigkeit an den Scheiben niederschlug. War es mir in der Dämmerung noch recht warm unter meinem Schlafsack gewesen, musste ich mich frühmorgens doch darin verkriechen und den Reißverschluss bis oben zuziehen. Am nächsten Morgen gab es natürlich auch keine erfrischende kalte Morgenwäsche. Aber so ist nun mal das Zigeunerleben! Zähneputzen und Wäsche holte ich dann später auf einer Autobahnraststätte nach. Da es morgens ungemütlich kühl wurde, fuhr ich früh weiter und musste statt der tags gewohnten Klimaanlage nun die Heizung aufdrehen. Das änderte sich jedoch schnell, denn die Sonne meinte es bald wieder sehr gut mit mir. Über Bad Düben, Eilenburg, Wurzen fuhr ich vor Grimma auf die A 14 und dann in Richtung Dresden. In Höhe Döbeln geriet ich in einen mindestens einstündigen Unfallstau.
Mein Weg führte mich dann durch Dresdens Altstadt und elbaufwärts über Heidenau, Pirna und Bad Schandau nach Waltersdorf am Lilienstein im Naturpark Elbsandsteingebirge. Bereits auf der Fahrt entzückte mich die grandiose Landschaft der Sächsischen Schweiz. In Waltersdorf mietete ich mich in einer Bauernpension ein. Ich machte dabei die Erfahrung, dass es immer gut ist, nicht gleich bei der ersten besten Möglichkeit Nägeln mit Köpfen zu machen. Die von mir akzeptierten 80 DM für Übernachtung mit Frühstück erwiesen sich später als überaus marktunüblich. Für 40 DM hätte ich gleich um die Ecke ein mindestens ebenbürtiges Quartier finden können. Das war denn also mein Beitrag zum Aufbau-Ost.
Bei großer Hitze von etwa 37° C im Schatten erklomm ich am Nachmittag das Plateau des Liliensteins, einem Felsklotz inmitten einer Elbschleife gegenüber der Festung Königstein. Von den Aussichtskanzeln des Liliensteins herab konnte ich das herrliche Panorama des Elbsandsteingebirges, den unter mir dahinfließenden Elbstrom mit menschlichen Ansiedlungen an seinen Ufern und die waldbestandenen Berghügel bis hinein nach Böhmen überblicken. Auf der sich unter mir durch das Tal schlängelnden Elbe verkehrten die aus Dresden kommenden Dampfschiffe mit Ausflüglern und die in Tschechien beheimateten Binnenfrachtschiffe. Direkt unter meiner Felskanzeln hatten gerade ein mir etwa gleichaltriger Bergsteiger mit zwei jüngeren Frauen das Ziel ihrer Klettertour an einer steil aufragenden Felsnadel erreich und ordneten ihre Seilschaften. Offensichtlich auf einem Schulausflug gerade hier weilende Kinder riefen den Kletterern fragend zu, ob sie denn wahnsinnig seien ob ihres riskanten Manövers. Ich hatte dort auch ein interessantes Gespräch mit einem offenbar weitgereisten Arztehepaar aus Frankfurt/M. (nach ihren Erzählungen waren sie schon in Australien, Südafrika, USA ect. gewesen), das hier zu einem Wanderurlaub weilte und sich in einem Burghotel im Kurort Rathen eingemietet hatte. Auch sie waren trotz ihrer Weltkenntnis begeistert von diesem Landstrich. Abends fuhr ich dann per Fahrrad bergab nach Rathen. Der Ort wird autofrei gehalten. Die sich dort einmietenden Touristen können ihren Wagen mit Sondergenehmigung am Ortsrand parken. Rathen ist ein sehr idyllisches, vom gehobenen Tourismus geprägtes Dorf mit einer paradiesischen Umgebung. Die Häuser schmiegen sich an hochaufragende Felswände. Ein romantischer schattiger Weg führt an einem kleinen Stausee entlang an einer berühmten Waldbühne vorbei durch enge Felsschluchten. Hier fand Carl Maria von Weber 1821 die Inspirationen zu seiner romantischen Freischütz-Oper. Ich fuhr an diesem schönen Sommerabend noch einige Kilometer elbabwärts über Stadt Wehlen auf dem idyllischen Elbradweg in Richtung Pirna und wieder zurück. Das zu beiden Seiten durch reichlichen Baumbestand grüne Elbufer wird auf der Nordostseite von steilen Sandsteinfelsen überragt. Ab und zu zog ein Flussschiff an mir vorbei. Am nächsten Morgen packte ich früh meine Sachen zusammen und fuhr über Bad Schandau weiter zur nur wenige Kilometer entfernten tschechischen Grenze, die ich in Hrensko (Herrnkretschen) überschritt. Auf tschechischer Seite gibt es gleich hinter der Grenze unzählige Verkaufsbuden, die fast ausnahmslos von Vietnamesen betrieben werden, Man sieht selten so viele Gartenzwerge beieinander, wie bei diesen Straßenhändlern. Es stapeln ich an den Verkaufsständen auch riesige Gebinde von Plastikgetränkeflaschen. Im Grenzbereich wimmelt es von deutschen Touristen. Ich fuhr gleich hinter der Grenze ostwärts, um mir zwei Tage lang die Böhmische Schweiz anzusehen. Abseits vom Grenztrubel mietete ich mir für 13 DM ein einfaches Nachtquartier. Für das Frühstück hatte ich noch zwei weitere Mark draufzulegen. Per Fahrrad und zu Fuß erwanderte ich mir einen ganzen Tag lang die böhmische Bergwaldwelt. Da es sehr heiß war, wanderte ich bergauf und bergab auf nicht gerade gepflegten Waldwegen barfuss in meinen robusten Outdor-Sandalel, was meinen Füßen nicht gerade gut tat. Meine Hacken waren ziemlich wundgetreten. Die herrliche Landschaft und weite Ausblicke von Berggipfeln entschädigten mich jedoch. Ich begegnete nur einem Touristenpaar mit Moutainbikes in der „Wildnis“, konnte aber äsende Hirsche und eine offenbar verwilderte Ziege und eine Blindschleiche aus nächster Nähe beobachten. Für einen Spottpreis kann man in Böhmen zum Essen einkehren. Mich beeindruckte, dass die Tschechen in diesem früher von Deutschen besiedeltem Landstrich die alten deutschen Inschriften in und an den Kirchen und auch die alten deutschen Grabsteine von den Friedhöfen nicht entfernt haben. Das hatte ich in den früher deutschen Ostgebieten in Polen (Hinterpommern) anders erlebt. Am nächsten Morgen erklomm ich auf der Rückreise vor dem Grenzort noch den Weg zum hochgelegenen grenznahen berühmten Felsentor Pravciká brána (Prebischtor). Von dort oben hat man ebenfalls einen herrlichen Überblick über die bewaldete Berglandschaft und die verwitternden grazilen Sandsteinformationen. Die meisten Besucher dieses berühmten Ausflugsziels kamen aus Deutschland. Ein holländisches Paar fand ich darunter. Nach einem Mittagessen im Grenzort wollte ich noch auf tschechischer Seite kurz vor dem Grenzübergang tanken. Sofort waren zwei junge Tschechen ungefragt dabei, die Autoscheiben zu säubern. Als ich vom Zahlen zurückkam, war das Renault-Emblem von der Kühlerhaube entfernt und kein Fensterputzer mehr sichtbar. Den Weg ins Elbflorenz, das ich mir am nächsten Tag zu Gemüte führen wollte, unterbrach ich auf der Festung Königstein, einer sehr gut erhalten gebliebenen riesigen Festungsanlage hoch oben auf einem Felsmassiv über der Elbe. Schon am Parkplatz hieß es, man solle für mindestens drei Stunden Parkgebühr entrichten, denn mindestens diese Zeit brauche man zur Besichtigung. So war es dann auch: Die herrlichen Ausblicke weit ins Land hinein von den Wehrgängen herab waren das Eintrittgeld bereits wert. Die riesige Anlage mit unzähligen historischen Gebäuden, mehrere umfangreiche Ausstellungen: historische Wehr und Waffen, Schatzeinlagerung, Festungshaftbedingungen konnte ich mir zum Teil nur oberflächlich anschauen. Am Abend fand ich am Stadtrand von Dresden (ich nahm diesmal nicht gleich das erste beste Zimmer) eine preiswerte und vor allem ruhige Unterkunft in einem Motel „am Wiesenrand“. Dort blieb ich (für je 35, DM + 7.50 DM für Frühstücksbüfet) zwei Nächte. Gleich am nächsten Morgen machte ich mich per Fahrrad auf den etwa 19 km weiten Weg immer an der Elbe entlang in die City von Dresden. Diese morgendliche Radtour auf der Südwestseite der Elbe war bereits eine Augenweide. An der nordöstlichen Elbseite reihen sich wie an einer Perlenkette schlossartige Villen und sonstige Prunkgebäude an dem hohen Sonnenhang aneinander, immer mal wieder von Weinbergen unterbrochen. Ein erster Ausflugdampfer machte sich bereits auf den Weg in Richtung Bad Schandau. An den Schiffsanlegern am Dredsner Altstadtufer lagen einige alte Raddampfer abfahrbereit in Richtung Elbweinstraße bzw. Sächsische Schweiz. Mehrere Schiffe der Neustädter (Holstein) Kreuzfahrtreederei Peter Deilmann lagen in Dresden vertäut. Eines kam gerade aus Hamburg. Der Kapitän kaufte mir meine „Seemannsschicksale“ ab, als ich ihn ansprach. Ich besichtigte zunächst die Kreuzkirche, deren berühmter Knabenchor (Konkurrenz zur Leipziger Thomanerchor) jedes Jahr das Dresdner Requiem seines langjährigen Chorleiters Mauersberger als Erinnerung an den Untergang der Stadt im Bombenhagel der letzten Kriegswochen im Februar 1945 aufführt. Eine mich damals sehr beeindruckende Tonbildreihe mit diesem Requiem und Bildern zur Bombennacht und zum Kirchlichen Wiederaufbau Dresdens hatte ich Mitte der 60er Jahre von Soest aus an die Kirchengemeinden ausgeliehen. Fast der ganze übrige Tag gehörte dann dem Dresdner Zwinger mit seiner äußerst umfangreichen Gemäldegalerie Alte Meister. Dort kann man eine große Anzahl bedeutender alter Werke im Original bestaunen. Star ist die Sixtinische Madonna. Kurz war ich dann auch noch in der Rüstkammer, in der ein reicher Fundus alter Rüstungen und Waffen zu besichtigen ist. Ein Tag ist viel zu kurz, um alles zu sehen, was Dresden an Kultur zu bieten hat. So viel kann man nicht auf einen Schlag verdauen. Am Freitag fuhr ich dann weiter nach Freiberg, wo ich für zwei Nächte im benachbarten Kleinwaltersdorf einen schöne und preiswerte Bleibe in einer Bauerhof-Pension für 35,- DM fand. Ich nahm an einer Führung durch den Freiburger Marien-Dom teil, ein Kleinod voller alter Kunst und besuchte anschließend das Stadt- und Bergbaumuseum. In der Stadt feierte man gerade drei Tage lang das Bergstadtfest. Am Samstag Vormittag nahm ich an einer äußerst interessanten 2 ½stündigen Silbergrubenführung unter Tage teil. Ausgestattet mit Gummistiefeln, Schutzkleidung und Akkulampe ging es teilweise in bebückter Haltung durch enge Stollen, durch Wasserpfützen und über glitschige Leitern. Ohne Führer wäre man in dem Gängelabyrinth 150 m unter Tage hoffnungslos verloren. Ich bekam eine Hochachtung vor den Leistungen der vielen Generationen der Bergleute mehrerer Jahrhunderte. Seit dem Mittelalter hatte der Silberbergbau der Stadt Freiberg Blüte und Reichtum beschert. Vor einigen Jahrzehnten wurde der Erzabbau eingestellt und die Grube, die den gesamten Stadtbereich und die Umgebung „unterzieht“, dient als Forschungs- und Lehrobjekt für die führende deutsche Bergakademie in dieser Stadt. In meiner Jugend hatte ich einmal zufällig die Stadtchronik Freibergs in die Hände bekommen und gelesen. Am frühen Abend begann in Freiburg ein Ex-DSR-Seemannstreffen, zu dem ich als „Ehrengast“ begrüßt wurde. Ich hatte einige interessante Gespräche mit früheren Seeleuten und auch die Möglichkeit, einige meiner „Seemannsschicksale“ an den Mann zu bringen. DSR-Seeleute-Treffen in Freiberg
Gerne hätte ich auch noch einen Ex-DDR-Seemann für meinen geplanten zweiten Band interviewt, aber dazu hatte ich keine Muße. Da das Wetter sich inzwischen merklich abgekühlt hatte, war es in den Abendstunden im Freien auf die Dauer zu kalt. In dem Zelt, das der Begegnung diente, wurde die Lautsprecheranlage von dem Diskjockey jedoch so laut betrieben, dass man sein eigenes Wort nicht verstehen konnte und ich Bedenken hatte, mein ohnehin geschädigtes Hörvermögen könne hier weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. So zog ich mich rechtzeitig zurück und fuhr in meine Pension. Sonntag früh nahm ich im Dom an einem feierlichen Gottesdienst teil, der im Rahmen des Bergstadtfestes mit den Bergmanns-Traditionsvereinen gehalten wurde. Es war ein imposantes Bild, als die diversen und verschiedensten Formationen der Berg- und Hüttenknappen in ihren alten malerischen Uniformen und Standestrachten in die Kirche ein- und zum Schluss wieder auszogen.  Bergmannskapelle und Bergsmannschor gestalteten den Gottesdienst mit. Gerne hätte ich mir noch weitere Orte im Erzgebirge angeschaut, aber ich war voll gesättigt von den Erlebnissen. Sonntag gegen Mittag trat ich dann den Heimweg über die Autobahn über Dresden, Cottbus, Berliner Ring nach Hamburg an, voll gesättigt mit großen Eindrücken und dem dringenden Bedürfnis, diese erst einmal zu verdauen.
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Diakon Karlheinz Franke  Bestellungen | Band 13 - Band 13 Autobiographie: Diakon Hugo Wietholz  Bestellungen | Band 14 - Band 14 Conrad H. v. Sengbusch Jahrgang '36 Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden  Jugend in den "goldenen 1959er Jahren" Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven Bestellungen | Band 15 - Band 15 Wir zahlten für Hitlers Hybris  mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft. Ixlibris-Rezension Bestellungen | Band 16 Lothar Stephan Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA ISBN 3-9808105-8-5 Dietrich's-Verlag 8,90 € Bestellungen | Band 17 - Band 17 Als Schiffskoch weltweit unterwegs  Schiffskoch Ernst Richter Bestellungen | Band 18 - Band 18 Seemannsschicksale aus Emden und Ostfriesland  und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern  Anthologie
Bestellungen | Band 19 - Band 19 ein Seemannsschicksal: Uwe Heins  Das bunte Leben eines einfachen Seemanns Bestellungen | Band 20: - Band 20 ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg  Kurt Krüger  Matrose im 2. Weltkrieg Soldat an der Front Bestellungen | Band 21 - Band 21 Ein Seemannsschicksal: Gregor Schock Der harte Weg zum Schiffsingenieur  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO" Bestellungen | Band 22- Band 22 Jörn Hinrich Laue:  Weltweite Reisen eines früheren Seemanns als Passagier auf Fähren, Frachtschiffen und Oldtimern Anregungen und Tipps für maritime Reisefans Bestellungen | Band 23 - Band 23
Ein Seemannsschicksal: Jochen Müller  Geschichten aus der Backskiste Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich Bestellungen | Band 24 - Band 24 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -1- Traumtripps und Rattendampfer  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | | Band 25 - Band 25 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -2-  Landgangsfieber und grobe See Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 26 - Band 26
Monica Maria Mieck:  Liebe findet immer einen Weg Mutmachgeschichten für heute Besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 27 - Band 27
Monica Maria Mieck:  Verschenke kleine Sonnenstrahlen Heitere und besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 28 - Band 28
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Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein  ANEKIs lange Reise zur Schönheit Wohnsitz Segelboot Reise ohne Kofferschleppen Fortsetzung in Band 32 Bestellungen | Band 33 - Band 33
Jörn Hinrich Laue: Die große Hafenrundfahrt in Hamburg reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe  184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten ISBN 978-3-00-022046-3 Bestellungen | Band 34 - Band 34
Peter Bening  Nimm ihm die Blumen mit Roman einer Seemannsliebe mit autobiographischem Hintergrund Bestellungen | Band 35 - Band 35
Günter George  Junge, komm bald wieder... Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt Bestellungen | Band 36 - Band 36
Rolf Geurink:  In den 1960er Jahren als Seemaschinist weltweit unterwegs Bestellungen | Band 37 geplant: | Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben? Kontakt Leserreaktionen | Da Dietrich’s Verlag seine Aktivitäten stark reduziert, werden meine Bücher mit einer von ihm vergebenen ISBN ab 2007 nicht mehr im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) des Buchhandels zu finden sein. Das bedeutet nicht, dass die Bücher nicht mehr lieferbar sind. Bestellen Sie direkt bei mir: Telefon: 040-18090948, Fax: 040-18090954  Leserreaktionen Seemannsschicksale http://www.zeitzeugenbuch.klack.org realhomepage/seamanstory erwähnte Schiffe E - J erwähnte Schiffe S-Z erwähnte Personen erwähnte Schiffe schiffsbild.klack-org
Leseproben und Bücher online | Lesermeinung zu Band 24: Der Band "Traumtrips und Rattendampfer" ist ein sehr gut gelungenes Abbild der Seefahrt. Endlich hat jemand den Mut zu einer ehrlichen Darstellung, besonders "hinter den Kulissen", gefunden. Vieles kann ich nur bestätigen, einiges war auch für mich neu. Hervorzuheben und beeindruckend sind die geschilderten Hierarchieverhältnisse an Bord, das zwangsweise Zusammenleben aller Besatzungsmitglieder, die wahre Beschreibung bei Begegnungen mit der 3. Welt sowie das tabulose Darstellen aller Lebensgewohnheiten an Bord und bei Landgang. Auch ist es unbegreiflich, was Profitsucht aus einem Menschenleben machen kann! Alle Härten auf See, aber auch die Schönheiten der Welt sind vom Funker Mario Covi in ausgezeichneter Weise dargestellt. Bestimmt könnten viele ehemalige Seeleute dicke Bände schreiben, aber leider hat nicht jeder das Talent von Herrn Covi dazu. Oft verblassen auch die Erinnerungen zu schnell und so wird vieles bedauerlicherweise ungesagt bleiben. --- Nochmals vielen Dank für die interessanten Aufzeichnungen von Herrn Mario Covi und auch für die Bemühungen zum Druck von Herrn Jürgen Ruszkowski. Peter J. Seemannssprache http://www.zeitzeugenbuch.klack.org weitere Bände geplant Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben? |  Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen! Please register in my guestbook Meine Postadresse / my adress: Jürgen Ruszkowski, Nagelshof 25 / Hobökentwiete 44/32 , D-22559 Hamburg-Rissen, Telefon: 040 - 18 09 11 32 - oder 040 - 18 09 09 48 - Anrufbeantworter nach 30 Sekunden - Fax: 040 - 18 09 09 54 skype: juergen_ruszkowski Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt |  | Diese Bücher können Sie für je 12 € (innerhalb Deutschlands an Privatpersonen portofrei) direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt:
Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.  Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski: Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est! Wenn Sie an dem Thema "Seeleute" interessiert sind, gönnen Sie sich die Lektüre dieser Bücher und bestellen per Telefon, Fax oder am besten per e-mail: Kontakt:  Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu je 12,00 € Euro, (Band 7 = 12,80 € ) zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto: ab 3,00 € ) Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt Sie zahlen nach Erhalt der Bücher per Überweisung. Los libros en el idioma alemán lo enlatan también por 12 € Euro, ( + el extranjero-estampilla: 3,00 €), directamente con la editor Buy de. Leseproben und Bücher online Ab und an werde ich für zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail: Kontakt via InternetCafé erreichbar sein! Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail: Kontakt  Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten. Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen. Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar. Für einen Eintrag in mein Gästebuch bin ich immer dankbar. Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen! Please register in my guestbook  Empfehlungen: | Zum Thema "Seemannsschicksale" passend wird empfohlen: "Westsee" von Hans Gert Franzkeit. Er schildert die Seefahrt der 1950er Jahre. Verlegt über BOD - ISBN 3-89811-424-4 Bestellungen nur noch über den Buchhandel | Schmidt, Wolfram Wolfsdreck Erinnerungen an die DDR-Seefahrt ISBN 3-926904-07-3 Bestellungen | Manfred Hessel Das etwas andere Abenteuer An Bord von Handelsschiffen im Zweiten Weltkrieg Verlag Reinhard Thon, Schwerin ISBN 3-937515-38-0 Bestellungen | Meine Index-Seiten bei: |